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Für diesen schönen und interessanten Tourenvorschlag brauchen
Sie mindestens zwei Tage - oder länger. Sie beginnen in
Kapstadt auf dem Rhodes Drive und fahren zuerst zum Rhodes
Memorial (rechts ab), um den herrlichen Ausblick
auf die Cape Flats zu genießen und sich auf die Dinge zu
freuen, die noch vor Ihnen liegen.
Als nächstes kommen die Gartenliebhaber voll auf ihre Kosten,
denn weiter auf der M3 rechter Hand vom Rhodes Drive liegen
die Kirstenbosch Botanical
Gardens, einer der schönsten und größten botanischen
Gärten der Welt. Für Pflanzenfreunde vergehen hier die Stunden
wie im Flug, denn es gibt viel zu sehen - und es können
auch Pflanzen und Sämereien für den heimischen Garten erstanden
werden.
Wenn Sie der M3 weiter folgen, erreichen Sie nach ca. 25km
Muizenberg an der False Bay.
Hier müssen Sie sich entscheiden: entweder den Tag ausklingen
lassen mit Schwimmen im relativ warmen Wasser des schon
um die Jahrhundertwende populären Seebades mit den bunten
Umkleidekabinen zu genießen oder vielleicht ein kurzer Abstecher
nach Nordosten zum Rondelei Nature Reserve, um die einzigen
Flußpferde der Kaphalbinsel zu besichtigen? Oder Sie fahren
weiter, um in St. James im Gezeitenpool sicher zu baden
und anschließend im verträumten Kalk-Bay noch lange in den
vielen Antik- und Trödelläden herumzustöbern. So viele Möglichkeiten!
Schon kurz vor Muizenberg haben Sie die Qual der Wahl:
entweder Sie fahren weiter an der Küste entlang auf der
M4, oder Sie nehmen den Boyes Drive an den Hängen des Muizenberg
- und Kalk-Bay-Berge, um die phantastischen Blicke auf die
False Bay zu genießen. Der Boyes Drive beginnt kurz vor
Muizenberg und endet in Kalk Bay. Der nächste Ort an der
False Bay ist Fish Hoek.
Sollten Sie nach dem besichtigungsreichen Tag Appetit auf
Alkohol haben, sollten Sie jedoch weiterfahren bis Simon's
Town, denn in Fish Hoek wird kein Alkohol ausgeschenkt.
In Simon's Town gibt es dieses "Problem" nicht und außerdem
genügend Übernachtungsmöglichkeiten, z.B. das "British Hotel"
in der St. George Street, das eine sehr englische Atmosphäre
hat und auch vier gemütliche viktorianische Apartments für
Selbstversorger oder das "Lord Nelson Inn" mit schönem Ausblick
über den alten Hafen.
In Simon's Town kann man sich natürlich lange aufhalten:
auf keinen Fall dürfen Sie die Festlandkolonie von Brillenpinguinen
in Boulder's Beach versäumen, mit denen Sie sogar gemeinsam
schwimmen können! Hinter Boulder's Beach verläuft die Straße
immer direkt am Meer entlang vorbei an Miller's Point und
Smitswinkelbay. Hier treffen Sie vielleicht eine der vier
hier lebenden Bärenpavianfamilien. Füttern Sie die Affen
auf gar keinen Fall - sie werden schnell aggressiv und haben
lange, scharfe Zähne!
Hinter Smithwinkelbay geht es links in das Cape
of Good Hope Nature Reserve - kleines Eintrittsgeld
bereithalten. Hier wird Ihnen auch eine Karte überreicht,
an die Sie sich halten sollten, denn das 8000ha große Naturreservat
ist von einem Netz kleiner Straßen durchzogen. Sie können
über 1100 Pflanzenarten entdecken, Wildtiere wie Kap-Bergzebras,
Buntböcke und Antilopen, aber auch Schildkröten, die nach
Regenfällen auf die Straße kommen, um aus den Pfützen zu
trinken.
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Auf keinen Fall sollten Sie Cape Point versäumen - entweder
zu Fuß die 125 Stufen hinauf oder per Zahnradbahn. Es bietet
sich Ihnen ein grandioser Blick über die gesamte False Bay
bis zu den Hottentots Holland Mountains!
Weiter geht es über die M64 nach Kommetje auf einer engen,
aber aussichtsreichen Küstenstraße. Die Straße umrundet
hinter Kommetje in einem großen Bogen die Chapman's Bay
und ihre Lagunen. Sie erreichen Nordhoek mit seinem 5km
langen Strand, der vorzugsweise von Wanderern, Reitern und
Surfern besucht wird, da das Meer sehr kalt ist. Sollten
Sie für heute genug haben empfehlen wir das "Monkey Valley
Beach Nature Reservat" (021 - 798 13 91), das wunderschöne
in die Landschaft integrierte reetgedeckte Holzhäuser mit
2-3 Zimmern für Selbstversorger bietet. Hier haben Sie einen
phantastischen Ausblick auf den Nordhoek-Beach - und natürlich
Gelegenheit, essen zu gehen im "Thorfynns", einem empfehlenswerten
Restaurant.
Der Chapman's Peak Drive
(M6) wurde zwischen 1915 und 1922 von Sträflingen in den
Felsen gesprengt und führt in engen Kurven bis auf den 160m
hohen Aussichtspunkt Chapman's Peak. Von hier aus bietet
sich ein phantastischer Ausblick über die Hout Bay bis zum
300m hohen Sentinel. Halten Sie an, steigen Sie aus und
genießen Sie die Aussicht, denn beim Fahren sollte der Fahrer
(oder die Fahrerin) lieber auf die engen, gewundenen Serpentinen
und den ungewohnten Linksverkehr achten!
Bei Hout Bay erreichen
Sie wieder Seehöhe. Vielleicht ist jetzt eine kleine, entspannende
Erfrischung angesagt: dann fahren Sie hinter die Fischfabrik
und essen fish & chips bei "Fish on the rocks". Genießen
Sie dieses "Muß" auf den Holzbänken am Hafen von Hout Bay.
Nun haben Sie wieder die Wahl. Am Hafen kann man an Schiffsrouten
teilnehmen: zum gewaltigen Wrack eines Pipelinelegers von
1994 nach Duikers Island, um die 4000 Kap-Pelzrobben zu
beobachten. (Lautstärke der Robben wie auf einem Rock-Konzert)
mit Schlauchboot, Taucherbrille und Flossen geht es nach
Duikers Island zum "Tauchen mit den Robben" oder möchten
Sie sich lieber vom Sentinel abseilen? Oder vom Chapman's
Peak Drive? (Abseil Africa: 021 - 25 43 32)
Vielleicht haben Sie auch genug und fahren lieber wieder
zurück nach Kapstadt - natürlich nicht, ohne vorher noch
schnell in der "World of Birds" vorbeizuschauen, dem größten
Vogelpark Afrikas. Oder vielleicht doch schnell noch nach
Llundudno (wo es die
schönsten Sonnenuntergänge gibt, aber weder Kneipen noch
Geschäfte). Auf der Rückfahrt nach Kapstadt passieren Sie
noch Camps Bay und Clifton, die "Copacabana
Kapstadts", die absoluten "In"-Strände zum Sehen
und Gesehen werden?
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